Hans Laber

 

 

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  • Geboren am 15. November 1924 in Villach.
  • Schulbesuch in Villach und Internatsschule der Benediktiner in Innsbruck und Hall in Tirol.
  • Von 1940 bis 1945 Lehre als Metallflugzeugbauer in Gotha/Thüringen,
    Militärzeit bei der Luftwaffe/Kriegsgefangenschaft.
  • Nach der Heimkehr Besuch des "Institutes für Bildende Kunst" bei Prof. Arnold CLEMENTSCHITSCH.
  • 1984 bis 1986 Studienaufenthalte an der Europäischen Kunstakademie in Trier.
  • 1984 bis 1988 Studienaufenthalte im Künstlerdorf Gargilesse/Frankreich.
  • Seit 1947 Mitglied des Kärntner Kunstvereines.
  • Seit 1978 beim Umberger Künstlerkreis.
  • Erste Ausstellung 1947 in der Galerie Kleinmayr, Klagenfurt, weitere Ausstellungen in Wien, Salzburg, Linz, Paris, Krain, Hamburg und Berlin sowie in mehreren Kärntner Orten.
  • Erste Ankäufe – Kärntner Landesregierung, weitere Arbeiten von Hans Laber befinden sich in privaten und ausländischen Sammlungen.
 
 

 

Hans Laber (1924 – 2008) wuchs in Villach auf und erlernte die Malerei im Institut für bildende Kunst bei Prof. Arnold Clementschitsch. Das Um und Auf der pädagogischen Arbeit des Institutes bestand darin, den Schüler nachdrücklich auf seine eigenen Beobachtungen, sein eigenes Empfinden und sein eigenes Erleben der Welt zu verweisen. Nach dem Institutsbesuch arbeitete Hans Laber bei Willi Zunk in Maria Saal und bei Prof. Raimund Kalcher, die ihm die Technik der Frescomalerei lehrten.

Fast 10 Jahre lang arbeitete Hans Laber gemeinsam mit Willi Götzl, mit dem ihn weit mehr als das gleichsinnige Verständnis der Malerei verband. Nach einem gemeinsam verbrachten Maltag gab es stundenlange Diskussionen bis tief in die Nacht und gegenseitige Anregungen, ob der geschaffenen Werke.

Ein großes Erlebnis für Hans Laber war die Begegnung mit dem bekannten Pariser Maler Serge Delaveau, den er bei einem Studienaufenthalt im Künstlerdorf Gargilesse in Frankreich kennenlernte. Gargilesse wurde zum Ort ständiger Begegnungen, zum Quell vieler Werke, die die Seele dieses malerischen Dorfes und seiner Bewohner widerspiegelten. Die Aufnahme in den Kreis der Kunstschaffenden von Gargilesse – als einziger deutschsprachiger Künstler – war einer der Höhepunkte seines Malerlebens, sowie die zweimalige Einladung zur Ausstellung von ausgewählten Werken im Centre International d´Art in Paris.

Seine Studienreisen führten ihn nach Italien, Frankreich, Kanada und Kroatien. Das zentrale Thema seines künstlerischen Schaffens blieb immer die Kärntner Landschaft. Seine Ölbilder und Aquarelle zeugen von seiner tiefen Verbundenheit mit seiner Heimat und der Natur. Hans Laber malte gegenständlich und verständlich, ohne jedoch der Fotographie Konkurrenz machen zu wollen. Er versuchte den Betrachter seiner Bilder an besonderen Stimmungen und Eindrücken, die ihn bewegten, teilhaben zu lassen. Die Fertigkeiten, die er sich in der Malerei angeeignet hatte, haben in seinen Bildern nie den Eindruck des stattgefundenen Kampfes hinterlassen. Im Gegenteil, sie ließen sie wie selbstverständlich erscheinen. In einem Interview anlässlich seines 70. Geburtstages sagte er: „Ich möchte in meinem Leben ein sehr gutes Bild malen, wenn ich mit einem meiner Bilder auch nur einen Menschen erfreuen kann, so ist das Ziel für mich erreicht, wie wohl ich in der Malerei täglich und bei jedem Bild dazulerne!“. Sein künstlerisches Talent wurde durch all die Jahre vorbehaltlos und mit allen Kräften durch seine Frau Friedl gefördert. Durch ihren absoluten Glauben an seine Begabung, gelang es ihr, die im Künstler ruhenden schöpferischen Kräfte zu wecken, die in den zahlreichen Ölbildern, Aquarellen, Radierungen und Zeichnungen ihren Ausdruck fanden.

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